FVA-Damen Bericht 04. Spieltag
TSV Dürrenbüchig – FVA Damen 2:0 (1:0)
Am Sonntagabend trat man beim Tabellennachbarn aus Dürrenbüchig an. Beide Mannschaften waren mit Siegen in die Runde gestartet, sodass ein echtes Spitzenspiel auf dem Programm stand.
Von Beginn an entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der beide Mannschaften zunächst zu Halbchancen und mit zunehmender Spieldauer auch zu besseren Möglichkeiten kamen. Die ersten Abschlüsse stellten die Torhüterinnen allerdings noch vor keine allzu großen Aufgaben. Trotzdem merkte man früh, dass dieses Spiel heute in beide Richtungen gehen konnte.
Je länger die erste Halbzeit dauerte, desto eher kam der FVA zu den besseren Möglichkeiten. Die Ansätze waren teilweise richtig gut, allerdings wurden die Situationen nicht konsequent genug ausgespielt oder die Gastgeberinnen konnten im letzten Moment klären. Auch die Torfrau aus Dürrenbüchig war bei den Abschlüssen zur Stelle.
Mit ihrer ersten richtig guten Chance schlugen dann allerdings die Gastgeberinnen zu. Eine Gegenspielerin wurde gut freigespielt und versenkte den Ball ins Eck. Für Torfrau L. Dobrovolny war dabei nichts zu machen – 1:0 für Dürrenbüchig.
Der FVA spielte weiter nach vorne und hatte seinerseits Möglichkeiten zum Ausgleich. Die beste Chance hatte L. Günthner, die den Ball allerdings nur ans Außennetz des kurzen Pfostens setzte. So ging es in einem insgesamt ausgeglichenen Spiel mit einem 1:0-Rückstand in die Halbzeit.
Direkt nach dem Seitenwechsel kam der FVA gleich mit drei gefährlichen Aktionen nach vorne. Immer wieder war es L. Reichel, die sich gut durchsetzen und in Richtung Tor durchbrechen konnte. Einmal fehlte der letzte Pass auf die Mitspielerin, zweimal war die Torfrau der Gastgeberinnen zur Stelle.
Danach wurde es zunehmend schwieriger, durch die Defensive der Gastgeberinnen zu kommen. Dürrenbüchig verteidigte über die gesamte Partie hinweg rigoros und körperbetont, aber dabei keineswegs unfair. Der FVA versuchte weiter, Lösungen zu finden, musste mit zunehmender Spieldauer aber auch immer mehr Risiko eingehen.
Irgendwann wurde man dadurch hinten offener und Dürrenbüchig nutzte genau das aus. Nach einem gut herausgespielten Konter fand der Ball eine Spielerin in der Mitte, die zum 2:0 einschieben konnte. Auch hier war für L. Dobrovolny nichts zu machen.
Die Bemühungen des FVA waren auch in den letzten Minuten noch da, die ganz große Gefahr wollte allerdings nicht mehr entstehen. Mit dem 2:0 war ein kleines bisschen der Stecker gezogen.
So ging Dürrenbüchig in einem insgesamt ausgeglichenen Spiel nicht unverdient als Sieger vom Platz. Ausschlaggebend war am Ende vor allem die größere Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Beide Mannschaften standen defensiv gut und ließen nur wenige wirklich hundertprozentige Chancen zu. Dementsprechend hätte die Partie durchaus auch in die andere Richtung gehen können – am Ende entscheidet im Fußball eben manchmal genau das, wer seine wenigen Möglichkeiten konsequenter nutzt.
Nichtsdestotrotz war es vom FVA ein ordentliches Spiel. Defensiv stand man über weite Strecken sicher und auch spielerisch konnte man immer wieder gute Ansätze zeigen. Natürlich wurde man mit zunehmender Spieldauer und dem nötigen Risiko nach hinten offener. Gegen eine starke Mannschaft aus Dürrenbüchig kann man mit dieser Niederlage aber durchaus leben, auch wenn natürlich mehr drin gewesen wäre.
Denn niemand spielt absichtlich einen Pass nicht gut zu Ende oder schießt mit Absicht am Tor vorbei. Solche Tage und solche Situationen gibt es im Fußball eben. Wichtig ist jetzt, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen.
Unter der Woche gilt es, die Dinge anzusprechen, ordentlich zu trainieren und dann wartet bereits das nächste Spitzenspiel. Am kommenden Sonntag geht es um 11 Uhr zu Hause gegen Berghausen weiter.
Es spielten: L. Dobrovolny, L. Rieger, S. Kunz, A. Schnersch, N. Schlindwein, L. Günthner, S. Arnold, C. Callahan, L. Reichel, S. Schosser, E. Feix, I. Nagel, L. Hoffmann.