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Bericht 11. ST. FVA-Damen

1. FC Kieselbronn – FVA Damen 0:7 (0:5)

Am Pfingstsamstag trat man bei herrlichem Sonnenschein und sommerlich warmen Temperaturen die Reise nach Kieselbronn an. Nach den unerwarteten Punkten am grünen Tisch aus dem Spiel gegen den FV Malsch war plötzlich klar: Mit einem Sieg würde man punktgleich mit Dürrenbüchig stehen, hätte jedoch das bessere Torverhältnis – und könnte damit tatsächlich den Titel verteidigen und erneut Meister werden.

Genau das merkte man den FVA-Damen von Beginn an an. Hochmotiviert wollte man direkt Druck entwickeln und keinen Zweifel daran lassen, wer dieses Spiel gewinnen wollte. Gerade in Kieselbronn hatte sich Bruchhausen in den vergangenen Jahren immer wieder schwergetan, doch dieses Mal war von Anfang an eine andere Entschlossenheit zu spüren.

Die ersten Chancen konnten noch von der Torfrau der Gastgeberinnen entschärft werden. Dann gab es jedoch zunächst eine kleine Schrecksekunde, als ein Angriff von Kieselbronn nur mit vereinten Kräften von L. Rieger und J. Mangiafico-Sattler gerade noch bereinigt werden konnte und man so einen frühen Rückstand verhinderte.

Wenig später platzte dann aber der Knoten: N. Schlindwein erzielte den Führungstreffer und brachte den FVA endgültig auf Kurs. Danach war es ein Doppelschlag von L. Dobrovolny, der das Ergebnis schnell auf 3:0 stellte. Noch vor der Pause erhöhte L. Reichel auf 4:0, ehe quasi mit dem Halbzeitpfiff nach einem Eckball L. Hoffmann zum 5:0 einschieben konnte.

Mit diesem auch in der Höhe verdienten Ergebnis ging es in die Halbzeitpause.

Auch nach dem Seitenwechsel spielten die Alemanninnen weiter druckvoll nach vorne. Es wurden zahlreiche Torchancen herausgespielt, gefällig kombiniert und immer wieder gefährlich der Weg Richtung gegnerisches Tor gesucht. Natürlich konnten nicht alle Möglichkeiten genutzt werden, doch L. Reichel und N. Schlindwein schraubten das Ergebnis schließlich noch auf 7:0 hoch.

Mit jeder Minute rückte der ersehnte Schlusspfiff näher – und damit die Gewissheit, den Meistertitel tatsächlich verteidigt zu haben.

Nach dem Abpfiff war der Jubel natürlich riesengroß. Eine Chance, mit der vor einer Woche keiner mehr gerechnet hatte, wurde vom FVA mit beiden Händen gepackt.

Sicherlich spielte die Situation rund um die Wertungen des Rückzugs vom Büchenau II und dem Spiel gegen Malsch ebenfalls eine Rolle, doch über die gesamte Saison gesehen verteidigten die FVA-Damen ihren Titel verdient – mit Leidenschaft, Zusammenhalt, spielerischer Qualität und einem unerschütterlichen Glauben an sich selbst.

Im Hof von Sportvorstand Jörg Scherer ließ man den Abend anschließend gemeinsam mit Mannschaft, Partnern und Fans ausklingen. Bei Essen, Getränken, guter Stimmung und dem laufenden Pokalfinale wurde bis in die Nacht hinein gefeiert. Eine Saison voller spielerischer Highlights, persönlicher Highlights und emotionaler Momente fand damit ihren perfekten Abschluss.

Am Ende zeigte diese Mannschaft einmal mehr, was möglich ist, wenn man als Gemeinschaft niemals aufgibt, immer weitermacht und bis zuletzt an sich glaubt. Der zweite Meistertitel in Folge ist der verdiente Lohn dafür.

Es spielten: J. Mangiafico-Sattler, L. Rieger, L. Günthner, S. Arnold, L. Dobrovolny, L. Reichel, N. Schlindwein, B. Martin, C. Callahan, S. Schosser, L. Schmidt, L. Hoffmann, B. Akca, J. Frenzel, K. Kustos, S. Ott, I. Kronenwett, E. Röth, S. Kunz, J. Mayländer, J. Laible, N. Schmidt, I. Nagel, D. Namyslo

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