SC Neuburgweier I - FVA I 2:1

SC Neuburgweier I – FVA I 2:1 (1:0)

Eine unerwartete, aber nicht unverdiente Niederlage, musste der FVA beim bislang recht schwach aufgetretenen SCN einstecken, wo man noch nie gut ausgesehen hat. Die zuletzt mehrfach punktlos gebliebenen Gastgeber versuchten auf dem recht holprigen Geläuf von Beginn an dem FVA durch robustes Auftreten und enge Deckung die Lust am spielen zu nehmen, so dass der FVA kaum zu seinem Passspiel fand. Trotzdem kam der FVA in der 13. Minute nach einer Ecke und einem Direktschuss von Rebholz zu einer ersten guten Chance, die aber zur Ecke geblockt wurde. Eine Minute später sah der Schiri einen SC Angreifer, der frei durch war, im Abseits – mehr als strittig !!!

Kurz darauf bot sich Hornberger eine Schussmöglichkeit, doch entschied er sich zur Flanke, fand aber Mayer nicht. Die beste Chance hatte dann M. Dobrovolny nach 26 Minuten, scheiterte aber am guten SC Keeper, ehe kurz darauf V. Schmidt verletzt vom Platz musste. 10 Minuten später wie aus dem nichts die Führung der Gastgeber, die einen unnötigen Ballverlust des FVA gnadenlos ausnutzten und aus 20 Metern per Flachschuss trafen. Dieser Wirkungstreffer saß und bis zur Pause kam vom FVA nach vorne nichts mehr, statt dessen hatte der SC noch einen nicht ungefährlichen Weitschuss zu verzeichnen.

Nach dem Wechsel hatte der FVA wieder die erste Chance, scheiterte durch P. Rousseau aber aus 18 Metern erneut am starken TW, ehe 6 Minuten später der SC knapp vorbei zielte. In der 63. Minute erzielten die Gastgeber nach einer FVA Ecke durch einen schnellen Konter gegen die völlig überraschten Gäste sogar das 2:0.

J. Rohsaint scheiterte 5 Minuten später im 1 gegen 1 am starken Torwart, ehe sich Joschua Ziegler im FVA Gehäuse bei einem Freistoßhammer nach 76 Minuten auszeichnen konnte. P. Rousseau wurde wenig später frei am 16er fair am Torschuss gehindert, ehe in Minute 87. der SC einen Kopfball knapp vorbei setzte.

In der 89 Minute entschied der Schiri zum Entsetzen der Gastgeber auf Foulelfmeter für den FVA, den M. Mayer sicher verwandelte.

Neue Hoffnung für eine nach mehreren Auswechslungen, 7 gelben Karten in Halbzeit 2 (nach 4 in Hälfte 1) und diversen Verletzungsunterbrechungen (alleine 3 Wadenkrämpfe bei alles gebenden SC Spielern) erwartete man sicher eine längere Nachspielzeit ???

Doch weit gefehlt!!!!

Den Schiri, der sich durch eine Kartenflut, davon die meisten wegen Reklamierens, immer mehr in den Mittelpunkt gespielt hatte, verlies wohl plötzlich der Mut eine mehr als berechtigte Nachspielzeit, in der es sicher nochmals heiß her gegangen wäre, absolvieren zu lassen, pfiff er trotz dieser Gesamtumstände pünktlich nach 90 Minuten ab. Dies führte nicht nur beim FVA, sondern auch beim SCN zu erheblichem Kopfschütteln. Aber wie er nach dem Spiel auf die Frage eines FVA Betreuers hierzu antwortete – „Ich mache die Regeln“ sagt schon einiges aus !!!!

Man sollte diese Anmerkung nicht falsch verstehen – der Schiri war nicht schuld an der FVA Niederlage – das war man schon selber und der SCN hatte sich den Sieg durch eine großartige kämpferische Vorstellung auch verdient. Aber dass Schiris weniger selbstherrlich auftreten und nicht wegen jeder Äußerung von Spielern mit Karten um sich werfen sollte man schon erwarten dürfen.

Der FVA muss sich allerdings hier auch selbst hinterfragen. Von 7 gelben Karten 5 wegen Reklamierens ist trotzdem eindeutig zu viel – vor allem wenn man früh im Spiel sieht, dass ein Schiri darauf sehr allergisch reagiert !!!!

Vorschau
Samstag, 16.10.21
16:00 Uhr SpG Pfaffenrot/Grünwettersbach - FVA Damen

Sonntag, 17.10.21
11:00 Uhr FVA III - FT Forchheim II
13:00 Uhr FVA II - FT Forchheim I
15:00 Uhr FVA I - ASV Wolfartsweier I

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