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Spielberichte FVA I

FV Ettlingenweier II - FVA I 1:0 (0:0)

Wie in der Vorschau prognostiziert erwartete den FVA in Weier eine ganz schwere Aufgabe, die er letzlich nicht zu lösen im Stande war.

In einem insgesamt fußballerisch sehr armen Spiel, das nur von Kampf und von der Spannung lebte und eigentlich ein typisches 0:0 Spiel war, setzte sich letzlich die Weierer Reserve durch einen Glücksschuss in der 89. Minute mit 1:0 durch und ganz unverdient war dies unter dem Strich auch nicht. Denn bis auf 2 Möglichkeiten des FVA ließ man eigentlich nichts zu, hatte allerdings selbst auch nicht die ganz großen Chancen, aber durchaus in Halbzeit 1 einige Abschlüsse mehr zu verzeichnen. Wobei ein 0:0 dem Spielverlauf, über die gesamten 90 Minuten gesehen, eigentlich mehr entsprochen hätte.

In Halbzeit 1 war Weier die aktivere Truppe und kam zu einigen Gelegenheiten, die aber das Tor verfehlten oder Stefan Walter im FVA Gehäuse auf dem Posten sahen. Dem gegenüber stand lediglich ein!!!! (allerdings harmloser) Torschuss des FVA gegen Ende der ersten Spielhälfte, als M. Fischer aus 30 Metern einfach mal abzog.

Das Spiel wurde auch in Halbzeit 2 nicht besser, allerdings wurde der FVA jetzt etwas energischer in der Vorwärtsbewegung, ohne zunächst jedoch gefährlich werden zu können. Einzig eine Rettungsaktion von FVE TW Kutija gegen Reichert in Minute 57. stand vorerst auf dem Zettel des Schreibers und da auch der FVE bis auf 2 Aktionen, in denen erneut Stefan Walter Sieger blieb, nicht wirklich für Gefahr sorgen konnte, „gruselte“ das Spiel eigentlich einen 0:0 entgegen, zumal FVE Keeper Kutija in Minute 84 im kurzen Eck einen Einschlag durch P. Rousseau verhinderte.

Doch wie so oft wird ein schlechtes Spiel durch einen kuriosen Treffer entschieden und dies war auch in dieser Partie der Fall.

Ein Freistoß aus dem Halbfeld von Günther in der 89 Minute fand Stefan Walter zu weit vor seinem Kasten und segelte zum Weierer Glück und zum Entsetzten des FVA ins FVA Tor. So wurde S. Walter, bis dahin mit P. Kauffeld und M. Fischer, bester FVA Akteur, zur tragischen Figur des Derbys, das wenig später mit dem Abpfiff des besten Mannes auf dem Platz, Schiedsrichter Bernd Brückle von Fortuna Kirchfeld, sein Ende fand. Dieser zeigte eine souveräne Leistung und machte vor, wie man auf Spieler auch beruhigend einwirken kann und bekam zu Recht Lob von beiden Seiten.

Ebenfalls sehr positiv zu erwähnen ist die Tatsache, dass beide Mannschaften sehr fair agierten, so dass das Derby zwar umkämpft, aber nie unfair war, was natürlich mit auch ein Verdienst des Schiris, aber auch aller Beteiligten Akteure war.

Der FVA muss sich nach dem 3 Spiel in dieser Saison klar sein, dass man sich erheblich wird steigern müssen, will man an die positiven Erlebnisse der Vorrunde 2018 anknüpfen. Im Moment ist von den fuballerischen Qualitäten, die die Mannschaft schon öfter unter Beweis gestellt hat, leider nicht viel zu sehen. Schade, man kann es doch !!!

Einen schönen Abschluss bildete die "3. Halbzeit" vor dem FVE Clubhaus, als einige Anhänger und Offizielle beider Vereine noch lange in gemütlicher Runde zusammen saßen. So kann Derby auch gehen !!!!

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