FVA I - SSV Ettlingen I 0:3

FVA I – SSV Ettlingen I 0:3 (0:2)

„Satz mit X – das war nix“

Kurz und knapp beschreibt dieser Satz das Spiel aus Sicht des FVA, denn gegen den Lokalrivalen aus Ettlingen setzte es vor zahlreichen Zuschauern eine deutliche und noch dazu hochverdiente Heimniederlage. Zwar hatte man in der 4. Minuten die erste Chance, doch bereits 3 Minuten später bestraften die Ettlingen einen Stellungsfehler des FVA cool mit dem 0:1 durch Koch.

Nachdem der SSV in Minute 16. eine weitere Möglichkeit vergab scheiterte V. Schmidt 3 Minuten später per Flugkopfball am glänzend reagierenden Gästekeeper und Rohsaint zielte wenig später nach Freilauf vorbei. Auch Ettlingen vergab noch 2 gute Chancen, ehe man in der 42. Minute durch Torjäger Abazi mit einen herrlichen Schuss aus 20 Metern die Führung ausbaute, die man auch mit in die Kabine nahm.

Nach der Pause stand Ettlingen weiter sicher und das wenige was durchkam wurde sichere Beute von TW Oldenburger. Geschlagen wäre er in Minute 62 gewesen, doch rettete ein Mitspieler auf der Torlinie

Gegen einen nun immer offeneren FVA hätten die Gäste den Sack noch frühzeitiger ganz zu machen können, doch spielten sie ihre zahlreichen Konterchancen zu fahrig aus, während sie hinten mit viel Kampf und Einsatz nichts mehr anbrennen ließen.

Im Gegenteil. In der 89. Minute überwand Wemba-Chebou TW Walter mit einem herrlichen Heber zum 0:3 und die FVA Fans waren letztlich erlöst als der Schiri nach 95 Minuten abpfiff. Unter dem Strich, wie oben erwähnt, ein hochverdienter Sieg der Gäste um Trainer Uwe Scherer, der seine Mannschaft glänzend eingestellt hatte, die dem FVA in allen Belangen überlegen war.

Beim FVA muss man dringend an einigen Stellschrauben drehen und sich Gedanken über sein Spiel machen, denn dieser ernüchternde Auftritt lässt für die nähere Zukunft keine allzu großen Wunder erwarten. Zudem scheinen einige Spieler weit von ihrer Normalform entfernt und in dieser Verfassung hat der FVA kaum Chancen in den vorderen Bereich der Tabelle, wo man eigentlich hin möchte, vor zu stoßen. Eine deutliche Steigerung muss schon am kommenden Sonntag in Stupferich her.

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