Aufschwung in den 50er

Das neue Jahrzehnt nach dem Ende des Krieges brachte nicht nur die ersten Schritte in Richtung Wirtschaftswunder, sondern auch eine rege Vereinstätigkeit. Im sportlichen Bereich legte man besonderen Wert auf die Förderung der Jugendarbeit zur Gewinnung des Spieler-nachwuchses. Schon bald stellten sich auch hier erste Erfolge ein, als verschiedene Jugend und Schülermannschaften zu Meisterehren kamen.

Deutlich spürbar wurde diese gute Jugendarbeit dann im Jahr 1959. Die 1. Mannschaft hatte sich nach der Verbandsrunde mit deutlichem Vorsprung zu den Konkurrenten abgesetzt, wurde Staffelmeister und schaffte den Sprung in die 2. Armateurliga. Für die Verhältnisse des kleinen FV Bruchhausen ein Riesenerfolg, der auch gemessen an der Größe der Gemeinde, als einmalig anzusehen war. Mit diesem sportlichen Erfolg stiegen natürlich auch die Anforderungen an den Verein. Ein längst fälliges Projekt, nämlich die Erstellung von Umkleideräumen und die Installation einer Dusche, duldete keinen längeren Aufschub. Auch hier verhallte der Ruf an die Mitglieder nicht ungehört und so konnte der Bau fast aus schließlich in Eigenarbeit fertiggestellt werden.

Da sich all dies gerade zum 4O-jährigen Jubiläum eingestellt hatte, feierte der FV Alemannia ein großes angelegtes Stiftungsfest, an dem die Vereinsleitung erstmals Ehrungen vornehmen durfte. Es war vor allem ein Anliegen, die noch lebenden Gründungsmitglieder zu Ehrenmitgliedern zu ernennen und viele langjährige Stützen des Vereines mit der goldenen und silbernen Ehrennadel auszuzeichnen.
Auch Ehrungen durch den Badischen Fußballverband zeigten deutlich die Anerkennung für die im FVA Bruchhausen geleistete Arbeit.

Leider gelang es dem FVA in der folgenden Punkterunde nicht, die Klasse zu erhalten und man mußte den Weg zurück in die A-Klasse antreten.



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